Unreal Engine zeigt Concept-Art-Workflow mit KI-Tool Nano Banana

Epic Games hat über den offiziellen Unreal-Engine-Account einen Einblick in die Concept-Art-Arbeit der eigenen Studioteams geteilt. Der Post zeigt, wie das Artist-Team von der leeren Leinwand bis zu finalen Konzeptbildern arbeitet, und macht dabei eine bemerkenswerte Aussage zum aktuellen Werkzeugkasten der Branche.

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Skizze, Blockout, Verfeinerung, jetzt mit KI-Werkzeugen im Mix

Laut Epic durchlaufen die Konzeptkünstlerinnen und -künstler des Studios den klassischen Dreiklang aus Skizzieren, grobem Blockout und schrittweiser Verfeinerung. Neu ist, dass dabei neben etablierten digitalen Werkzeugen auch generative KI-Tools wie Googles Bildmodell Nano Banana zum Einsatz kommen. Epic betont jedoch, dass die kreative Vision der Künstlerinnen und Künstler den Prozess von Anfang bis Ende steuere, KI-Werkzeuge übernehmen demnach eine unterstützende statt eine ersetzende Rolle.

Der Post reiht sich in eine Reihe offizieller Einblicke ein, mit denen Epic Games zeigt, wie die eigenen Produktionsteams mit neuen KI-Werkzeugen umgehen. Für Studios, die Unreal Engine nutzen, dient das als Signal für einen Umgang mit generativer KI, der auf Ergänzung statt Ersatz klassischer Konzeptkunst-Workflows setzt.

Der Umgang mit KI-gestützten Werkzeugen bleibt in der Spielebranche umstritten. Erst kürzlich zeigte eine Studie zu KI-Kennzeichnungen auf Steam, dass Spiele mit offengelegtem KI-Einsatz im Schnitt deutlich weniger Nutzerbewertungen erhalten, ein Hinweis darauf, wie sensibel Spielerinnen und Spieler auf das Thema reagieren.

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