game-Umfrage: Games-Branche sieht großen Bedarf beim Fachkräftezuzug

Eine Umfrage des game-Verbands zeigt großen Bedarf an Fachkräften aus Drittstaaten. Neun von zehn befragten Games-Unternehmen in Deutschland berichten, dass die Besetzung von Stellen in der Spieleprogrammierung schwierig ist.

Programmierung besonders schwer zu besetzen

Auch Technical Art, Game Producing und Game Design sind laut der Befragung stark betroffen. 68 Prozent der Unternehmen nennen Technical Art als schwieriges Rekrutierungsfeld, 61 Prozent Game Producing und 59 Prozent Game Design. An der Online-Umfrage im Januar 2023 nahmen 84 Entwickler und Publisher teil.

Die Unternehmen sind zugleich international aufgestellt. In Entwicklungsstudios und bei Publishern stammt nach Angaben des Verbands durchschnittlich jede fünfte beschäftigte Person aus einem Drittstaat. In acht von zehn Unternehmen wird teilweise oder ausschließlich Englisch gesprochen.

Als Gründe gegen die Einstellung ausländischer Fachkräfte nennt die Erhebung vor allem Kosten und bürokratische Hürden. Von den Unternehmen ohne Beschäftigte aus Drittstaaten bewerten 42 Prozent die Verfahren als zu kompliziert, 22 Prozent als zu teuer. Der game-Verband fordert deshalb, die Games-Branche im geplanten Fachkräfteeinwanderungsgesetz zu berücksichtigen. Eine frühere Studie zur deutschen Games-Branche hatte bereits ungenutztes Potenzial am Standort beschrieben.

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