Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 14. November 2019 erneut 50 Millionen Euro für die Games-Förderung im Jahr 2020 beschlossen. Das bestätigt der Branchenverband game in seinem am 15. November veröffentlichten Interview mit Geschäftsführer Felix Falk zur Fortsetzung der Games-Förderung. Nach Darstellung des Verbands wurde der Etat zugleich für die Folgejahre bis 2023 abgesichert.
Falk wertet die Entscheidung als Ende der mehrmonatigen Unsicherheit. Der Geschäftsführer der Interessenvertretung verweist auf die Festschreibung für die Folgejahre und den Rückhalt über Parteigrenzen hinweg.
EU-Notifizierung stand noch aus
Die Umsetzung des Programms war damit noch nicht abgeschlossen. Falk nennt die ausstehende EU-Notifizierung und die Bearbeitung der Anträge als weitere Aufgaben. Viele Antragsteller warteten demnach noch auf Antworten.
Ein Ende Oktober bekannt gewordenes Schreiben des Bundesverkehrsministeriums hatte zunächst nur die Übertragung vorhandener Haushaltsreste für 2020 behandelt. Die November-Entscheidung betraf dagegen einen neuen Ansatz für das Folgejahr. Restmittel aus dem Etat 2019 und die nun vorgesehenen 50 Millionen Euro sind deshalb zu unterscheiden.
Die Meldung dokumentiert den Stand nach der Ausschusssitzung im November 2019. Sie berichtet weder über bereits ausgezahlte Zuschüsse noch über die heute gültigen Förderbedingungen.

