Unity weitet seine Transparenzinitiative Unity Core Standards auf den Werbebereich aus. Ziel ist es, Markenwerbetreibenden, Agenturen und Programmatic-Partnern eine verlässliche Einschätzung von Werbeinventar in mobilen Spielen zu ermöglichen.
Als Begründung führt Unity an, dass hochwertige Spieleangebote in der Vergangenheit mit minderwertigen Werbeumfeldern in einen Topf geworfen wurden. Konnten Werbetreibende beide nicht unterscheiden, mieden sie das gesamte Segment. Nach Unitys Angaben basieren über 70 Prozent der 1.000 umsatzstärksten Mobile-Games auf der eigenen Engine, die monatlich mehr als drei Milliarden aktive Geräte erreicht.
Allein in den USA stünden Werbetreibenden mit „Made with Unity“-Spielen 256 Millionen monatlich aktive Geräte gegenüber. Mit der Ausweitung der Standards will Unity Transparenz in frühere Produktionsstufen verlagern, statt sich auf nachgelagerte Prüfprozesse zu verlassen. Die Details stehen im Unity-Blog.
Wie sich Monetarisierung und Werbung in der Branche entwickeln, ordnet auch der GDC-2026-Trends-Report ein.
