Meta hat mehrere hauseigene VR-Studios geschlossen. Betroffen sind Twisted Pixel, Sanzaru Games und Armature Studios, deren Teams in den vergangenen Jahren zentrale Titel für die Quest-Plattform entwickelt hatten. Zu den bekanntesten Arbeiten zählen die Asgard’s Wrath-Reihe, die VR-Umsetzung von Resident Evil 4 sowie Marvel’s Deadpool VR.
Der Konzern begründet den Schritt mit einer Verlagerung seiner Investitionen. Ein Sprecher verwies darauf, dass Meta bereits angekündigt habe, Mittel vom Metaverse-Geschäft in den Bereich Wearables umzuschichten. Die Studioschließungen sind Teil größerer Einschnitte in der Sparte Reality Labs, die nach Branchenberichten mehr als 1.000 Stellen betreffen.
Zahlreiche Entwicklerinnen und Entwickler machten ihre Entlassung öffentlich. Für die VR-Spielelandschaft bedeutet das den Wegfall dreier erfahrener Teams, die maßgeblich am Software-Angebot für Metas Headsets beteiligt waren. Erst kürzlich hatte ein anderer Anbieter ein VR-Studio dichtgemacht, wie der Fall von Vertigo Games in Amsterdam zeigte.