Im Bundestag hat sich im Februar 2026 ein fraktionsübergreifender Parlamentskreis Games gegründet. Das Gremium will die Rolle der Spielebranche in der politischen Debatte stärken und den Austausch zwischen Politik und Industrie verstetigen.
Initiiert wird der Kreis von Joachim Ebmeyer (CDU), Holger Mann (SPD) und Andrea Lübcke (Bündnis 90/Die Grünen). Zu den Zielen zählen bessere Rahmenbedingungen für die Spieleentwicklung, die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts sowie die Anerkennung von eSports als gemeinnützig. Auch die Rolle von Games in Bildung, Forschung und beim Training künstlicher Intelligenz steht auf der Agenda, wie die Gründungsmeldung beschreibt.
Der Kreis knüpft an einen früheren Parlamentskreis eSports & Gaming an, der in der vergangenen Wahlperiode über 60 Mitglieder zählte. An der konstituierenden Sitzung nahm Branchenvertreter Felix Falk teil. Erst kürzlich hatte CDU-Games-Berichterstatter Ebmeyer mit seinem Besuch beim Studio Gaming Minds die Nähe zur Branche gesucht.
