Google gibt schrittweise Zugang zu seinem KI-Werkzeug Project Genie frei, mit dem sich nach Eingabe eines Prompts spielbare Welten erzeugen lassen. Die Forschungsabteilung DeepMind zeigt in einem Video, dass sich Inhalte allein über eine Texteingabe generieren lassen.
Google verweist auf Einschränkungen: Die erzeugten Welten wirkten nicht immer realistisch und folgten Prompts, Bildern oder realer Physik nicht zwingend genau. Generierte Figuren seien zudem weniger steuerbar.
Kurz nach der Freigabe tauchten in sozialen Netzwerken Inhalte auf, die offenbar mit geschützten Figuren und Marken wie Shadow the Hedgehog oder The Legend of Zelda: Breath of the Wild erzeugt wurden. Beschränkungen für urheberrechtlich geschützte Inhalte erwähnt Google nicht. Wie sich Spielagenten gezielt über Aufgaben statt Verhalten steuern lassen, beschreibt ein Forschungsansatz von Microsoft Research.
Pete Lewin, Partner der Kanzlei Wiggin, sagte, das Werkzeug werfe dieselben rechtlichen und ethischen Fragen auf wie andere generative KI-Bildwerkzeuge, etwa nach den Trainingsdaten. Anbieter solcher Technik müssten mit verstärkter Prüfung und Gegenwehr von Rechteinhabern rechnen.
