Discord verschiebt weltweite Altersverifizierung auf die zweite Jahreshälfte 2026

Discord verschiebt den weltweiten Start seiner Altersverifizierung auf die zweite Jahreshälfte 2026. Nach Kritik räumte der Plattformbetreiber ein, dass die Einführung schlecht kommuniziert worden sei.

Viele Nutzer hatten befürchtet, künftig flächendeckend Gesichtsscans oder Ausweisdaten vorlegen zu müssen. Nach Darstellung von Discord betrifft das jedoch unter zehn Prozent der Nutzer. Für den Großteil ändere sich nichts, da bereits interne Systeme das Alter anhand von Account-Alter, Zahlungsdaten und Aktivitätsmustern einschätzen.

Externe Dienstleister sollen ausschließlich Altersbereiche zurückmelden und keine Identitätsdaten speichern. Hintergrund der Maßnahme sind gesetzliche Vorgaben aus Großbritannien, Australien, Brasilien, der EU sowie mehreren US-Bundesstaaten.

Altersverifizierung und Jugendschutz rücken bei Spiele- und Kommunikationsplattformen zunehmend in den Fokus. Die USK meldete für 2025 sichtbare Alterskennzeichen auf nahezu allen großen Plattformen.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein