Xbox-Stratege Matthew Ball will das Konsolenmodell für Project Helix angesichts der weltweiten Speicherkrise neu bewerten. Im Bericht von Game Developer werden Aussagen aus einem Gespräch bei The Game Business Live wiedergegeben.
Ball bezeichnete die Engpässe bei Speicherchips als schwere Begrenzung für die Produktionsgeschwindigkeit. Die akute Phase könne nach seiner Einschätzung noch zwei bis zweieinhalb Jahre anhalten. Xbox stelle Konsolen so schnell wie möglich her, könne die Nachfrage aber derzeit nicht vollständig bedienen.
Für Project Helix sprach Ball von einer Konsole, zu der sich Xbox weiterhin bekenne und deren Modell zugleich flexibel bleiben müsse. Dabei verwies er auch auf die bestehende Kundschaft, die bereits rund 500 US-Dollar für eine Konsole ausgegeben habe. Neue Käufer und diese Basis sollten nicht durch ein geändertes Konzept gegeneinander ausgespielt werden.
Die Aussagen ergänzen die bereits angekündigte technische Ausrichtung von Project Helix. Microsoft hatte die nächste Xbox-Generation mit einem Custom-AMD-SoC und FSR Next vorgestellt, aber noch keinen Endkundenpreis oder Markttermin genannt.
