Das Studio Neon Giant, das zum Publisher Krafton gehört, hat erläutert, wie die Unreal Engine 5 bei der Entwicklung des Open-World-Shooters No Law zum Einsatz kommt. Der Titel ist für PC, PlayStation 5 sowie Xbox Series X und S vorgesehen, ein Releasetermin steht noch aus.
Statt auf reine Größe setzt das Team nach eigenen Angaben auf Dichte. Die Spielwelt rund um den Schauplatz Port Desire fällt kompakter aus, soll dafür aber detailreicher und reaktiver wirken. Creative Director Tor Frick grenzt das Projekt bewusst von einer ausufernden Megacity wie in Cyberpunk 2077 ab und stellt eine persönlichere, stärker erzählgetriebene Erfahrung in Aussicht.
Technisch greift das Studio auf mehrere Funktionen der Engine zurück. Nanite sorgt für hohe visuelle Dichte ohne Leistungseinbußen, Lumen liefert dynamische Beleuchtung und Wettereffekte, MegaLights erweitert die Lichtberechnung, und MetaHuman zusammen mit dem Mass Framework erzeugt die NPCs.
„Indem wir die neueste UE5-Technik nutzen, um klassische Entwicklungsengpässe zu umgehen, konnten wir endlich die kompromisslose Version der Welt bauen, die wir seit Jahren erschaffen wollten“, so Frick während der State-of-Unreal-Präsentation. Weitere Werkzeuge rund um die Engine zeigte zuletzt das Unreal Fest 2026.
