Die Deutsche Gesellschaft für Spielwissenschaft (DGSW) hat am 12. Juni 2026 ihren ersten Fachkongress an der Hochschule Darmstadt veranstaltet. Rund 70 Fachleute aus mehr als 50 Hochschulen, Instituten, Verlagen und Studios nahmen teil. Die DGSW dokumentiert den Kongress und seine Schwerpunkte auf der eigenen Website.
Im Mittelpunkt standen die wissenschaftliche Untersuchung, Gestaltung und gesellschaftliche Wirkung von Spielen. Die Beiträge reichten von Gamification und Serious Games bis zum Einsatz künstlicher Intelligenz und zur Ausbildung an Games-Studiengängen. Unter den Teilnehmenden waren auch Brettspielautor Uwe Rosenberg sowie Vertreter von Larian, CD Projekt Red und Claymore Game Studios.
Forschung und Lehre als gemeinsame Themen
Die DGSW will die Zusammenarbeit zwischen Forschung, Lehre und Praxis ausbauen. Als nächste Vorhaben nennt die Gesellschaft eine stärkere Beteiligung an der Deutschen Forschungsgemeinschaft und den Aufbau eines wissenschaftlichen Journals.
Der Fachkongress ergänzt die bestehenden Aktivitäten der deutschen Games-Forschung. Auch Förderfragen spielen für die beteiligten Studios und Hochschulen eine Rolle, etwa beim Neustart der Bundes-Games-Förderung.
