Call of Duty: Black Ops 6 setzt mit Ricochet auf KI-Werkzeuge gegen Cheater

Das RICOCHET-Team von Activision hat im Januar 2025 neue Maßnahmen gegen Cheating in Call of Duty: Black Ops 6 und Call of Duty: Warzone vorgestellt. Dazu gehören aktualisierte Erkennungsmodelle, zusätzliche Datenpunkte und Werkzeuge, mit denen verdächtige Konten schneller geprüft werden sollen.

Maschinelle Auswertung unterstützt die Prüfung

Die Systeme werten unter anderem Spielverhalten, Kontovertrauen und Hardware-Kennungen aus. Das RICOCHET-Team beschreibt die Verfahren als zusätzliche Schutzschichten gegen Aimbots und wiederkehrende Cheater. Die Bewertung dient dabei als Grundlage für die Prüfung durch Mitarbeitende, automatische Modelle sprechen nicht selbstständig dauerhafte Sperren aus.

Bereits im RICOCHET-Bericht vom Dezember 2024 hatte Activision eine größere Replay-Infrastruktur angekündigt. Der Replay Investigation Tool wandelt gespeicherte Spieldaten abgeschlossener Partien in Clips um. Diese können nach verdächtigen Verhaltensmustern untersucht und für die weitere Modellschulung verwendet werden.

Schnellere Reaktion auf verdächtige Konten

Die Verbesserungen sollen die Zeit zwischen einer auffälligen Partie und einer möglichen Maßnahme verkürzen. Im Januar meldete Activision zudem mehr als 136.000 Sperren in Ranked Play seit dem Start des Modus. RICOCHET setzt damit auf eine Kombination aus Verhaltensanalyse, technischen Signalen und menschlicher Kontrolle. Das Grundprinzip des Systems hatte Activision bereits bei der Einführung des RICOCHET Anti-Cheat beschrieben.

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