Nach einer Recherche von Eurogamer sollen Ende Dezember 2018 mehr als 100 Beschäftigte Blizzards Kundendienst in Cork freiwillig verlassen. Blizzard bestätigte das Ausstiegsprogramm, nicht ausdrücklich diese Zahl. Die Angaben zum Umfang stammen von anonymen Quellen des Magazins.
Beschäftigte berichteten von wiederholten Angeboten und Sorgen um die verbleibenden Teams. Blizzard erklärte dagegen, niemand müsse teilnehmen oder werde dazu gedrängt. Der Standort solle bestehen bleiben und der Kundendienst unverändert funktionieren.
Vorübergehende Servicepause ist kein Schließungsnachweis
Der Kundendienst hatte für den 19. Dezember eine vorübergehende Einstellung von Rückrufen und Live-Chat ab 17 Uhr angekündigt. Blizzard begründete dies gegenüber Eurogamer mit unerwartet vielen Anfragen. Der Post belegt deshalb nicht den behaupteten Zusammenhang mit Abgängen.
Im Oktober hatte Blizzard J. Allen Brack zum Präsidenten ernannt. Die Cork-Recherche betrifft den europäischen Support, nicht eine bestätigte Studioschließung oder eine angekündigte Entlassungswelle.

