Start Inside Xbox Activision Blizzard meldet Rekord-Gesamtjahr 2021 bei schwachem Q4 und Rekord-Net-Bookings von King

Activision Blizzard meldet Rekord-Gesamtjahr 2021 bei schwachem Q4 und Rekord-Net-Bookings von King

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Activision Blizzard meldet Rekord-Gesamtjahr 2021 bei schwachem Q4 und Rekord-Net-Bookings von King

Activision Blizzard hat am 3. Februar 2022 die Zahlen zum vierten Quartal und zum Gesamtjahr 2021 vorgelegt und dabei nach eigener Darstellung ein Rekord-Gesamtjahr verbucht. Wegen der zu diesem Zeitpunkt bereits angekündigten Übernahme durch Microsoft verzichtete der Konzern auf eine Telefonkonferenz, eine Ergebnispräsentation und einen Finanzausblick. Laut der veröffentlichten Mitteilung der Investor-Relations-Abteilung stieg der nach US-GAAP ausgewiesene Jahresumsatz um 9 Prozent auf 8,80 Milliarden US-Dollar, nach 8,09 Milliarden im Vorjahr.

Auf Jahressicht wies das Unternehmen eine GAAP-Betriebsmarge von 37 Prozent sowie ein verwässertes Ergebnis je Aktie von 3,44 US-Dollar aus, gegenüber 2,82 US-Dollar im Jahr 2020. Das entspricht einem Plus von 22 Prozent beim GAAP-Ergebnis je Aktie. Die Net Bookings, also die um Abgrenzungseffekte bereinigte Verkaufsgröße, lagen mit 8,35 Milliarden US-Dollar leicht unter den 8,42 Milliarden des Vorjahres. Das Wachstum auf der GAAP-Umsatzlinie wurde also auch durch die Auflösung zuvor abgegrenzter Erlöse gestützt.

Schwaches Schlussquartal im Activision-Segment

Das vierte Quartal fiel deutlich verhaltener aus als das Gesamtjahr. Der GAAP-Umsatz sank im Zeitraum bis zum 31. Dezember 2021 auf 2,16 Milliarden US-Dollar, nach 2,41 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal. Das verwässerte Ergebnis je Aktie nach GAAP lag bei 0,72 US-Dollar gegenüber 0,65 US-Dollar im vierten Quartal 2020, die GAAP-Betriebsmarge bei 32 Prozent. Die Schwäche konzentrierte sich auf das Activision-Segment, dessen quartalsweise Entwicklung hinter den internen Erwartungen zurückblieb.

Microsoft hatte die Übernahme von Activision Blizzard zu 95,00 US-Dollar je Aktie und einem Transaktionsvolumen von rund 68,7 Milliarden US-Dollar angekündigt. Diese Akquisition zog spätere juristische Auseinandersetzungen nach sich, unter anderem einen Aktionärsstreit, in dem Microsoft 250 Millionen US-Dollar zahlte. Da sich der Konzern in der Schwebephase der Transaktion befand, unterblieben zum Zeitpunkt der Zahlenvorlage sowohl die übliche Analystenkonferenz als auch jede Form von Prognose.

King erzielt Rekord bei In-Game-Net-Bookings

Gegenläufig zur Schwäche im Activision-Segment entwickelte sich das Mobile-Geschäft um King. Die In-Game-Net-Bookings des Segments wuchsen im vierten Quartal um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf einen neuen Rekordwert. Getragen wurde dieser Anstieg von Candy Crush, dem größten Franchise von King, das bei den Net Bookings ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal verzeichnete.

Innerhalb des Konzerns verschob sich das Gewicht damit weiter zum Mobile-Bereich, während das traditionelle Premium-Geschäft im Schlussquartal nachgab. Wie sehr Microsoft auf dieses Segment setzt, zeigte sich später an den eigenen Plänen für einen Xbox Mobile Store. Das Mobile-Portfolio von King eröffnete bei einer Integration also eigene Ertragsperspektiven.

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