Start Games Microsoft hebt Preise für Xbox-First-Party-Spiele 2023 auf 69,99 US-Dollar an

Microsoft hebt Preise für Xbox-First-Party-Spiele 2023 auf 69,99 US-Dollar an

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Microsoft hebt Preise für Xbox-First-Party-Spiele 2023 auf 69,99 US-Dollar an
Microsoft hebt Preise für Xbox-First-Party-Spiele 2023 auf 69,99 US-Dollar an - Bild: offizielle Quelle

Microsoft hat im Dezember 2022 gegenüber der Presse bestätigt, dass neu für die aktuelle Konsolengeneration entwickelte First-Party-Spiele ab 2023 zum Vollpreis von 69,99 US-Dollar erscheinen. Als erste Titel dieser Preisstufe nannte der Konzern Starfield, Forza Motorsport und Redfall. Der Preis gilt nach Angaben des Unternehmens plattformübergreifend über Konsolen- und PC-Storefronts hinweg.

In dem an die Presse übermittelten Statement begründet Microsoft die Anpassung mit Inhalt, Umfang und Komplexität der betroffenen Spiele. Wörtlich heißt es, der Preis spiegele „content, scale, and complexity“ der Titel wider, unabhängig von der Plattform. Eine eigene offizielle Mitteilung in Form eines Blogposts gab es dazu nicht; das Originalzitat wurde über Windows Central dokumentiert. Microsoft stellte zugleich klar, dass die First-Party-Spiele wie bisher am Erscheinungstag im Game Pass verfügbar bleiben. Wie aufwendig diese Großproduktionen entstehen, zeigte später ein Blick hinter die Kulissen von Skyrim bis Starfield auf der GDC 2024.

Microsoft als letzter großer Holdout bei der 70-Dollar-Marke

Mit dem Schritt zieht Microsoft als einer der letzten großen Publisher mit der seit 2020 etablierten Preisgrenze gleich. Sony hatte den Vollpreis für ausgewählte PlayStation-5-Titel bereits zum Generationswechsel auf 69,99 US-Dollar angehoben, Electronic Arts, Activision und Ubisoft folgten mit eigenen Spitzentiteln. Microsoft hielt bis Ende 2022 am Preis von 59,99 US-Dollar fest und positionierte sich damit zeitweise unterhalb der Konkurrenz.

Die Anpassung betrifft ausschließlich neu für die Serie Xbox Series X und Series S entwickelte Spiele aus den eigenen Studios. Bestehende und bereits erschienene Titel sind nicht betroffen. Microsoft verbindet die höheren Stückpreise mit dem unveränderten Day-One-Modell im Game Pass, über das die Spiele ohne separaten Vollpreiskauf zugänglich bleiben. So verschiebt sich der Vollpreis von 69,99 US-Dollar primär auf Käufer außerhalb des Abonnements, während das Abo-Geschäft als zentrales Distributionsmodell unberührt bleibt. Wie stark einzelne Marken die Bilanz tragen, zeigte sich später daran, dass Activision Blizzard das Xbox-Geschäft gestützt haben soll.

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