AppsFlyer: Studie zu Spiele-Apps zeigt wachsende Werbefinanzierung

AppsFlyer beschreibt einen zunehmenden Anteil von Werbung an der Finanzierung von Casual Games. Die eigene Pressemitteilung vom 17. Januar 2019 zur Studie State of Gaming Apps 2018 behandelt insbesondere Installationen, In-App-Käufe und Werbeumsätze mobiler Spiele.

Für Hyper-Casual-Spiele meldet das Unternehmen zwischen dem zweiten und dritten Quartal 2018 ein Wachstum von 174 Prozent. Diese Kategorie definiert AppsFlyer über einen Werbeumsatzanteil von mindestens 70 Prozent. Die Zahlen sind Angaben eines kommerziellen Anbieters für Werbemessung, keine unabhängige Vollerhebung des Spielemarkts.

Unterschiedliche Stichproben begrenzen den Vergleich

Der Methodikabschnitt nennt für die ersten drei Quartale 2018 insgesamt 2,1 Milliarden nicht-organische Installationen aus 5.500 Apps. Daten zu In-App-Käufen stammen aus 2.500 Apps, Werbeumsätze aus 1.100 Apps. Die Kostenauswertung umfasst 30 Millionen Installationen aus 1.200 Apps. Die Kennzahlen beruhen somit nicht durchgehend auf derselben Gruppe.

Die Wahl der Finanzierung betrifft auch die Produktplanung. Electronic Arts hatte 2018 eine genauere Prüfung neuer Monetarisierungsmodelle angekündigt. Der AppsFlyer-Bericht liefert dagegen Beobachtungen zu mobilen Spielen. Aus seinen verschiedenen Stichproben lässt sich keine allgemeine Empfehlung für das Geschäftsmodell eines einzelnen Studios ableiten.

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