Start Games Call of Duty: Black Ops stellt mit rund 360 Millionen US-Dollar neuen Opening-Day-Rekord auf

Call of Duty: Black Ops stellt mit rund 360 Millionen US-Dollar neuen Opening-Day-Rekord auf

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Call of Duty: Black Ops stellt mit rund 360 Millionen US-Dollar neuen Opening-Day-Rekord auf
Call of Duty: Black Ops stellt mit rund 360 Millionen US-Dollar neuen Opening-Day-Rekord auf - Bild: Activision

Activision Blizzard hat am 11. November 2010 mitgeteilt, dass der Ego-Shooter Call of Duty: Black Ops am ersten Verkaufstag einen Umsatz von schätzungsweise rund 360 Millionen US-Dollar erzielt hat. Die Angabe bezieht sich auf den Absatz im Einzelhandel in Nordamerika und im Vereinigten Königreich innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Verkaufsstart am 9. November 2010. Damit übertrifft der Titel den bisherigen Branchenrekord. Den hatte der Vorgänger Call of Duty: Modern Warfare 2 im Jahr 2009 mit rund 310 Millionen US-Dollar in denselben Regionen aufgestellt.

Nach Angaben des Publishers wurden am Eröffnungstag in Nordamerika und Großbritannien etwa 5,6 Millionen Einheiten abgesetzt. Modern Warfare 2 kam ein Jahr zuvor auf rund 4,7 Millionen verkaufte Exemplare am ersten Tag. Die Zahlen beruhen auf internen Schätzungen von Activision und beziehen sich ausschließlich auf den stationären und digitalen Einzelhandel der beiden genannten Märkte. Aussagen zum weltweiten Absatz machte der Konzern in der Mitteilung nicht. Es war das zweite Jahr in Folge, in dem ein Titel der Call-of-Duty-Reihe nach Darstellung des Unternehmens den Eröffnungsrekord über alle Unterhaltungssegmente hinweg setzte.

Black Ops als Ergebnistreiber des Schlussquartals 2010

Activision-CEO Bobby Kotick hatte den Titel im Vorfeld als voraussichtlich größten Unterhaltungsstart bezeichnet. Die Mitteilung verglich den Verkaufsstart mit Kinostarts. Nach dieser Darstellung lag der Tagesumsatz oberhalb der Eröffnungswochenenden großer Filmproduktionen. Für Activision Blizzard war Black Ops ein zentraler Ergebnistreiber des Schlussquartals 2010 und damit ein wesentlicher Bestandteil der Jahresplanung des Publishers. Die Reihe entwickelte sich in diesem Zeitraum zu einer der umsatzstärksten Marken der Branche.

Die jährliche Taktung der Call-of-Duty-Reihe, abwechselnd entwickelt von Infinity Ward und Treyarch, etablierte ein planbares Erlösmodell rund um das Vorweihnachtsgeschäft. Black Ops, entwickelt von Treyarch, baute den Vorsprung gegenüber dem Vorjahrestitel weiter aus. Die Marke gehörte damit zu den Pfeilern von Activision Blizzard als führendem Drittanbieter im Markt für Konsolen- und PC-Titel. Wie wichtig die Reihe für das Geschäft blieb, zeigte sich Jahre später: Berichte legten nahe, dass Activision Blizzard das Xbox-Geschäft gestützt habe. Microsoft übernahm den Konzern schließlich, und auch danach blieb die Akquisition Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen, etwa als Microsoft 250 Millionen US-Dollar im Aktionärsstreit um die Übernahme zahlte.

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