Start Entwicklung PIX 2107.01: Navigationshilfen für die GPU-Event-Liste und Spaltenstatistiken

PIX 2107.01: Navigationshilfen für die GPU-Event-Liste und Spaltenstatistiken

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PIX 2107.01: Navigationshilfen für die GPU-Event-Liste und Spaltenstatistiken
PIX 2107.01: Navigationshilfen für die GPU-Event-Liste und Spaltenstatistiken - Bild: PIX on Windows Blog (Microsoft DevBlogs)

Das Team hinter dem GPU-Profiling- und Debugging-Werkzeug PIX on Windows hat am 30. Juni 2021 die Version 2107.01 veröffentlicht. Im Zentrum der Aktualisierung stehen mehrere Navigationshilfen für die GPU-Event-Liste sowie eine neue Funktion für Spaltenstatistiken. PIX dient Entwicklern unter DirectX 12 zur Analyse der GPU-Auslastung und zur Untersuchung von Renderaufrufen. Die Ausgabe baut auf der Vorgängerversion 2104.20 auf und behebt zugleich mehrere dort eingeführte Regressionen.

Navigationshilfen für die Event-Liste

Bei umfangreichen Aufzeichnungen wird die Event-Liste schnell unübersichtlich. Version 2107.01 führt dafür anwenderdefinierte Filtermasken ein, mit denen sich große oder kleine Abschnitte der Event-Liste ausblenden lassen. Über die Option „Exclude masked events“ verschwinden gefilterte Einträge aus der Ansicht, bleiben für die Wiedergabeberechnungen jedoch erhalten. Hinzu kommt der Event Path Explorer, ein System aus kaskadierenden Auswahlmenüs, das die Navigation durch baumartig strukturierte Event-Listen erlaubt. Es erscheint, sofern die oberste Ebene weniger als rund 200 Einträge umfasst, und ermöglicht das schrittweise Vordringen in tiefere Ebenen.

Ergänzt wird die Navigation durch ein eigenes Suchfeld. Anders als zuvor lassen sich damit Treffer einer Suchzeichenkette durchlaufen, ohne dass die übrigen Events ausgeblendet werden. Die drei Mechanismen aus Filtermasken, Event Path Explorer und Trefferdurchlauf richten sich an unterschiedliche Arbeitsweisen bei der Untersuchung großer GPU-Captures.

Spaltenstatistiken und weitere Anpassungen

Die neue Funktion für Spaltenstatistiken liefert einfache Kennzahlen zu den in der Event-Liste angezeigten Countern, sofern Timing-Daten erfasst wurden. Die Berechnung berücksichtigt aktive Filter und Masken, sodass ausschließlich sichtbare Events in die Auswertung einfließen. Statistik und Navigationshilfen greifen damit auf denselben gefilterten Datenbestand zurück.

Über die Schwerpunkte hinaus enthält die Ausgabe weitere Anpassungen. Dazu zählen Verbesserungen am Buffer Viewer mit einem neuen „globals“-Buffer sowie Import- und Exportmöglichkeiten, Anzeigeoptionen für die Signal- und Wait-Pfeile der GPU in der Timeline, Storage Device Bandwidth Counters in der Metrics View zur Optimierung von Datei-I/O-Mustern sowie x64-Debugging-Unterstützung auf ARM64-Geräten. Für die Analyse von GPU-lastigen Renderpfaden bleibt das Werkzeug damit eng an der täglichen Praxis. Daneben behebt die Version 2107.01 mehrere Regressionen aus 2104.20, darunter Probleme beim Laden von Shader-PDBs, fehlende Makrodefinitionen und Schwierigkeiten bei der Ressourcenerkennung in ungebundenen Deskriptorbereichen.

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