Die Sony Group Corporation hat am 7. August 2025 die Konzernzahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2025 (Stichtag 30. Juni 2025) vorgelegt. Im Segment Game & Network Services (G&NS) wuchsen die Umsatzerlöse um acht Prozent auf 936,5 Milliarden Yen. Das Betriebsergebnis sprang auf 148,0 Milliarden Yen, nach 65,2 Milliarden Yen im Vorjahresquartal. Laut Konzern ist das der höchste Quartalswert, den dieses Segment je erreicht hat. Auf Konzernebene kam der Umsatz der fortgeführten Aktivitäten auf 2.621,6 Milliarden Yen, das operative Ergebnis auf 340,0 Milliarden Yen und damit 36 Prozent über dem Vorjahr.
2,5 Millionen verkaufte PS5 und ein starkes Software-Geschäft
Im Berichtsquartal verkaufte Sony 2,5 Millionen Konsolen der PlayStation 5. Der kumulierte Auslieferungsstand seit Marktstart stieg damit zum 30. Juni 2025 auf rund 80,3 Millionen Einheiten. Den Ergebnissprung im Segment G&NS führt das Unternehmen vor allem auf höhere Verkäufe von Drittanbieter-Software und auf wachsende Erlöse aus Netzwerkdiensten zurück. Die monatlich aktiven Nutzer im Juni und die gesamte Spielzeit im PlayStation-Netzwerk legten im Quartal jeweils um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Wechselkursveränderungen drückten den Umsatz im Segment um 44,9 Milliarden Yen, das Betriebsergebnis blieb mit minus 0,1 Milliarden Yen davon aber fast unberührt. Wer tiefer in die Zahlen einsteigen will, findet weitere Analysen zur PlayStation 5 in der Berichterstattung der Redaktion.
Auch auf Konzernebene ging es nach oben. Das Ergebnis vor Steuern aus fortgeführten Aktivitäten stieg auf 356,6 Milliarden Yen, nach 286,9 Milliarden Yen. Der den Aktionären der Sony Group Corporation zuzurechnende Nettogewinn erreichte 259,0 Milliarden Yen gegenüber 210,2 Milliarden Yen im Vorjahresquartal, ein Plus von 23 Prozent. Die operative Marge der fortgeführten Aktivitäten verbesserte sich um 3,3 Prozentpunkte auf 13,0 Prozent.
Weniger Belastung durch US-Zölle als zunächst befürchtet
Mit den Quartalszahlen aktualisierte Sony auch die Prognose für das Gesamtjahr. Die für das Geschäftsjahr 2025 erwartete Belastung des Betriebsergebnisses der fortgeführten Aktivitäten durch die US-Zollpolitik senkte der Konzern von minus 100 Milliarden Yen auf minus 70 Milliarden Yen, eine Verbesserung um 30 Milliarden Yen. Die Schätzung stützt sich auf die zum 1. August 2025 bekannten Zollsätze und kann sich bei künftigen politischen Änderungen deutlich verschieben. Das prognostizierte Betriebsergebnis der fortgeführten Aktivitäten nach Zolleffekt hob Sony auf 1.330 Milliarden Yen an, 50 Milliarden Yen über der Maiprognose. Für das Segment G&NS erwartet der Konzern im Gesamtjahr einen Umsatz von 4.320 Milliarden Yen und ein Betriebsergebnis von 500 Milliarden Yen.
