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Oktober-2025-GDK: Neue Verzeichnisstruktur und PlayFab Game Saves zwischen Xbox und Steam

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Oktober-2025-GDK: Neue Verzeichnisstruktur und PlayFab Game Saves zwischen Xbox und Steam
Oktober-2025-GDK: Neue Verzeichnisstruktur und PlayFab Game Saves zwischen Xbox und Steam - Bild: https://developer.microsoft.com/en-us/games/articles/2025/11/october-2025-microsoft-gdk-update/

Microsoft hat die Oktober-2025-Ausgabe des Microsoft Game Development Kit (GDK) im November 2025 offiziell vorgestellt. Zwei Punkte greifen dabei direkt in den Entwicklungs- und Build-Prozess ein: ein überarbeitetes Verzeichnisstruktur-Layout des Installers und die allgemeine Verfügbarkeit von PlayFab Game Saves, vorerst für Xbox und Steam. Beides dreht sich um die Integration über mehrere Zielplattformen und um Spielstände, die der Spieler plattformübergreifend mitnimmt.

Die Release-Hinweise nennen für das neue Layout drei Ziele: eine einfachere Integration, Unterstützung für eine wachsende Liste von Zielplattformen und eine bessere Anbindung sowohl an reguläre MSBuild-Plattformen als auch an Build-Systeme außerhalb von Microsoft. Das bisherige Layout lässt sich über eine Option im GDK-Setup weiterhin installieren, soll aber in einer künftigen Ausgabe verschwinden, um Speicherbedarf auf der Festplatte und Downloadgröße zu senken. Microsoft rechnet aktuell damit, es etwa ein Jahr nach Veröffentlichung des Oktober-2025-GDK zu entfernen.

Verzeichnisstruktur und Build-Anbindung

Die Umstellung trifft vor allem Entwickler, die das GDK in bestehende Pipelines einbinden. Wer das Kit nicht nur über die Standard-MSBuild-Plattformen nutzt, profitiert von der besseren Unterstützung für Build-Systeme außerhalb von Microsoft. Dazu kommt mit dem Xbox Game Package Manager (XGPM) eine eigenständige Desktop-Anwendung. Sie fasst die Funktionen von MakePkg und PackageUploader unter einer Oberfläche zusammen und wickelt Paketerstellung sowie Upload zu Partner Center über browserbasierte Authentifizierung ab. Außerdem hat Microsoft das Schema der MicrosoftGame.config um ein architecture-Attribut am Executable-Element erweitert. Damit lässt sich ein ARM64-Binary neben dem x64-Binary im Paket angeben. Zur Einordnung dieser Werkzeuge passt auch ein Blick auf die Strategie hinter dem Microsoft Game Development Kit.

Auf SDK-Seite gehört das PlayFab Unified SDK nun zum GDK. Es führt Komponenten zuvor getrennter SDKs in einem modular aufgebauten Paket zusammen und liefert konsistente APIs, modernes Speicher- und Thread-Handling sowie eine automatische Token-Aktualisierung. Der modulare Ansatz hat einen praktischen Vorteil: Es lassen sich nur die Funktionen einbinden, die ein Projekt tatsächlich braucht.

PlayFab Game Saves auf Xbox und Steam

PlayFab Game Saves ist mit dieser Ausgabe verfügbar, zunächst für Xbox und Steam. Spieler können ihren Fortschritt fortsetzen, wenn sie zwischen Plattformen, Geräten und Stores wechseln. Game Saves übernimmt dabei die Dateisynchronisierung und die Konfliktauflösung, hält den Fortschritt an einem einzigen Punkt und arbeitet auch offline vollständig. Anfordern lässt sich der Zugang über die PlayFab Game Manager-Oberfläche unter Progression und Game Saves per Warteliste.

Die Cross-Progression läuft über die plattformübergreifende Gaming-Runtime. Diese gibt Spielen auf anderen Storefronts wie Steam und auf Geräten wie dem Steam Deck Zugriff auf Microsoft-Gaming-Dienste, darunter Xbox-Anmeldung, Profilinformationen, Freundesliste, Präsenz und Spieleinladungen. Auf Windows-Geräten landen die Spielstände außerhalb der Spiel-Laufzeit beim Upload, auf Geräten ohne diese Möglichkeit, etwa dem Steam Deck, läuft der Upload innerhalb des Spiels über dieselben API-Aufrufe. Unterstützt werden Xbox- und Steam-Identitäten sowie auf Publisher basierende Spieleridentitäten. Microsoft weist außerdem darauf hin, dass die Nutzung von Xbox-Cross-Plattform-Diensten in Storefronts außerhalb von Microsoft eine Genehmigung des jeweiligen Storefront-Betreibers erfordern kann.

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