PIX 2505.30: Werkzeugunterstützung für DXR 1.2 und Cooperative Vectors

Das PIX-Team hat sein Profiling- und Debugging-Werkzeug für Windows gleich in zwei Versionen frisch gemacht. Die Retail-Fassung PIX 2505.30 und die parallel laufende Vorschau PIX 2505.30-preview kamen am 30. Mai 2025 heraus und bringen Werkzeugunterstützung für mehrere D3D12-Funktionen mit. Diese Funktionen gehören zu dem, was auf der GDC 2025 unter DirectX Raytracing 1.2 und der Neural-Rendering-Initiative von DirectX vorgestellt wurde.

PIX ist das hauseigene Performance- und Debugging-Werkzeug für die D3D12-Entwicklung auf Windows. Die Trennung in Retail und Preview spiegelt den Aufbau des Agility SDK wider, dessen Funktionen je nach Reifegrad in stabilen oder in Vorschaupaketen landen. Die Werkzeuge setzen also genau an den SDK-Versionen an, in denen die passenden Laufzeitfunktionen schon stecken.

Retail-Version mit Opacity Micromaps und Tiled Resources Tier 4

PIX 2505.30 deckt die neuen Retail-Funktionen des Agility SDK 1.616 ab. Dazu zählen Opacity Micromaps (OMMs). Das Werkzeug erfasst sie per Capture und Replay und stellt sie im Acceleration Structure Viewer dar. Die Visualisierung zeigt laut Team, welche Pixel innerhalb der Baumgeometrie als transparent gelten und damit den Anyhit-Shader überspringen, welche als opak gelten und den Shader auslösen und welche als unbekannt eingestuft werden. Opacity Micromaps gehören zusammen mit Shader Execution Reordering zu den beiden zentralen Funktionen von DirectX Raytracing 1.2 und sollen alpha-getestete Geometrie schneller machen. Dazu kommt die vollständige Unterstützung von Tiled Resources Tier 4.

Vorschau bringt erstes Debugging für Cooperative Vectors

PIX 2505.30-preview kümmert sich um die Vorschaufunktionen des Agility SDK 1.717-preview. Mit dabei ist eine erste Unterstützung für Cooperative Vectors, samt Capture, Replay und Shader-Debugging. Cooperative Vectors bringen Hardwarebeschleunigung für Vektor- und Matrixoperationen und legen die Basis dafür, Neural-Rendering-Verfahren direkt in Echtzeit-Grafikpipelines einzubinden. Außerdem läuft in der Vorschau das Shader Execution Reordering (SER) mit Shader-Debugging, dazu RayQuery-Unterstützung für Opacity Micromaps. Beide Versionen bringen außerdem Fehlerbehebungen mit. Korrigiert wurden unter anderem die Darstellung von Timeline-Counter-Diagrammen auf Intel-GPUs, ein Absturz beim Start des Shader-Compilers und die Ereignisliste.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein