Kinect für Xbox 360 startet in den USA in den Handel

Microsoft hat Kinect für Xbox 360 in den USA am 4. November 2010 in den Handel gebracht. Der Sensor erweitert die Konsole um eine Steuerung ganz ohne Controller, allein über Körperbewegung und Sprache. Zum Start lag das Zubehör bei mehr als 30.000 Einzelhändlern im ganzen Land in den Regalen. Kompatibel war es mit den weltweit rund 45 Millionen bereits verkauften Xbox-360-Konsolen.

Preise, Bundle und Lieferumfang

Einzeln kostete der Sensor 149,99 US-Dollar zur unverbindlichen Preisempfehlung, beigelegt war das Spiel „Kinect Adventures“. Daneben gab es ein Komplettpaket: eine Xbox 360 mit 4 GB Speicher, der Kinect-Sensor und „Kinect Adventures“ für 299,99 US-Dollar. Ein physischer Controller entfällt komplett. Stattdessen erkennt das Gerät Körper, Gesten und Stimme. Damit wollte der Hersteller vor allem Spielergruppen erreichen, die bis dahin nicht zur klassischen Konsolenkundschaft gehörten. Das Komplettpaket vermarktete Microsoft als Einstieg für genau dieses Publikum.

Don Mattrick, damals President der Interactive Entertainment Business bei Microsoft, kommentierte den Verkaufsstart so: „Kinect transforms entertainment and introduces Xbox 360 to millions of new people – families, friends and people of all ages. Years of research and a team of engineers and artists have created something approachable, simple and affordable that everyone can enjoy.“

17 Titel zum Start, dazu eine Spende

Zum Verkaufsstart standen 17 Kinect-Titel bereit. Nach Angaben von Microsoft deckten sie Tanz, Fitness, Sport, Rennspiele und Familienunterhaltung ab. Diese Genre-Mischung sollte zeigen, dass sich der Sensor an ein breites Publikum richtet und die Bedienung ohne Controller in ganz unterschiedlichen Spielformen funktioniert. Zusätzlich kündigte Microsoft an, Kinect-Einheiten an mehrere tausend Boys & Girls Clubs in den USA zu spenden.

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