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Microsoft GDK April 2025: PIX-, DirectStorage- und Zertifizierungsverbesserungen

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Microsoft GDK April 2025: PIX-, DirectStorage- und Zertifizierungsverbesserungen
Microsoft GDK April 2025: PIX-, DirectStorage- und Zertifizierungsverbesserungen - Bild: https://developer.microsoft.com/en-us/games/articles/2025/04/april-2025-microsoft-gdk-update/

Microsoft hat die Aprilausgabe 2025 des Game Development Kit (GDK) ausgeliefert. Die Neuerungen wurden am 28. April 2025 vorgestellt und drehen sich vor allem um drei Baustellen: das Profiling-Werkzeug PIX, eine frische DirectStorage-Komponente und schärfere Prüfungen im Submission Validator. Letztere greifen direkt in den Zertifizierungsprozess für Titel auf Windows-PCs und Xbox-Konsolen ein. Das GDK ist die gemeinsame Entwicklungsumgebung für Spiele, die aus einer geteilten Codebasis heraus auf Windows 10, Windows 11 und der Xbox-Series-Familie laufen.

Threadübergreifende PIX-Events und DirectStorage 1.3.0

Beim Profiling-Werkzeug PIX gibt es eine spürbare Änderung. Bis zur Aprilausgabe mussten Aufrufe von PIXBeginEvent und PIXEndEvent, die einen Direct3D-Kontext einbeziehen, vom selben CPU-Thread kommen. Mit dem aktuellen GDK lassen sich solche PIX-Ereignisse mit Direct3D-Kontexten auch über Thread-Grenzen hinweg beginnen und abschließen. In den CPU-Arbeitszeitlinien tauchen Start- und Endzeitpunkte dann jeweils getrennt pro CPU-Thread auf. Wer Code instrumentiert, der über mehrere Threads verteilt arbeitet, kommt damit deutlich einfacher zum Ziel.

Beim Speicherzugriff liegt DirectStorage jetzt in Version 1.3.0 über NuGet bereit. Die Komponente kümmert sich um das parallelisierte und dekomprimierte Laden von Spieldaten und spielt auf den Xbox-Series-Konsolen ebenso eine Rolle wie auf Windows-PCs. Über NuGet lässt sich die Bibliothek unabhängig vom GDK-Hauptpaket in Projekte einbinden. Für die Debugging-Funktionen nennt Microsoft Visual Studio 2022 in der Version 17.14 Preview 2 oder neuer als Voraussetzung.

Pflicht zu freigegebenen GDK-Versionen und neue Größenlimits

Der Submission Validator prüft ab sofort strenger. Für PC-Einreichungen erzwingt das Werkzeug nun die Nutzung freigegebener GDK-Versionen. Dazu kommen Prüfungen der Paketgröße: Ab 450 GB gibt der Validator eine Warnung aus, ab 500 GB meldet er einen Fehler. Microsoft will mit diesen Schritten Verzögerungen in der Zertifizierung vermeiden und die Einhaltung der Vorgaben leichter machen.

Die Aprilausgabe 2025 hat Microsoft in zwei weiteren Aktualisierungen nachgepflegt, geführt unter den Kennungen v2504.1.4046 und v2504.2.4061. Die vollständigen Versionshinweise gibt es über die Xbox-Entwicklerforen sowie über das GitHub-Repository des GDK. Wer es genauer wissen will: Die einzelnen Änderungen sind außerdem in der Dokumentation auf Microsoft Learn festgehalten.

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