Xbox: Phil Spencer stellt künftige Preiserhöhungen in Aussicht

Phil Spencer erklärte am 19. Oktober 2022 bei der Technologiekonferenz WSJ Tech Live, dass Microsoft die Preise für Xbox-Konsolen, Spiele und Abonnements nicht dauerhaft stabil halten könne. Die Aussage im WSJ-Interview ließ Zeitpunkt und Umfang möglicher Erhöhungen offen.

Microsoft wollte die Preise vor dem Weihnachtsgeschäft 2022 zunächst unverändert lassen. Spencer verwies zugleich auf steigende Produktions- und Entwicklungskosten. Für ausgewählte First-Party-Spiele war ab 2023 ein Standardpreis von 70 US-Dollar vorgesehen, während die Xbox Series S und Xbox Series X zu diesem Zeitpunkt mit 299 beziehungsweise 499 US-Dollar gelistet waren.

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Game Pass wächst außerhalb der klassischen Konsolenbasis

Spencer bezeichnete den Xbox Game Pass im Gespräch als profitabel. Nach seiner Einschätzung entfielen rund 15 Prozent des Xbox-Umsatzes aus Inhalten und Diensten auf das Abonnement. Auf Konsolen verlangsamte sich das Wachstum, weil viele Interessierte bereits abonniert hatten. Als zusätzliche Wachstumsfelder nannte Spencer PC, Cloud Gaming und weitere Geräte.

Der Xbox Game Pass war bereits 2017 mit mehr als 100 Spielen gestartet. Die damalige Preisstruktur hatte sich bis 2022 mehrfach erweitert, blieb aber ein wichtiger Bestandteil der Xbox-Strategie. Spencer stellte deshalb weitere Anpassungen an Preisen und Angeboten in Aussicht, ohne konkrete Schritte anzukündigen.

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