Start Finanzen Take-Two übernimmt Zynga für rund 12,7 Milliarden US-Dollar

Take-Two übernimmt Zynga für rund 12,7 Milliarden US-Dollar

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Take-Two übernimmt Zynga für rund 12,7 Milliarden US-Dollar
Take-Two uebernimmt Zynga fuer rund 12,7 Milliarden US-Dollar - Bild: Take-Two / Zynga Pressemitteilung

Es wurde lange spekuliert, jetzt ist es offiziell: Am 10. Januar 2022 verkündeten der US-Publisher Take-Two und der Mobile-Spezialist Zynga ihren Zusammenschluss. Take-Two kauft sämtliche ausstehenden Zynga-Aktien in einer Bar- und Aktientransaktion. Der Unternehmenswert liegt bei rund 12,7 Milliarden US-Dollar. Pro Zynga-Aktie zahlt der Käufer 9,861 US-Dollar, davon 3,50 US-Dollar in bar und 6,361 US-Dollar in eigenen Aktien. Gemessen am Schlusskurs vom 7. Januar 2022 bedeutet das einen Aufschlag von 64 Prozent.

Was der Deal kostet und wer was mitbringt

Mit dem Kauf wird Take-Two zu einem der größten Player im Mobile-Geschäft, dem nach Einschätzung beider Firmen am schnellsten wachsenden Teil der Spielebranche. Rechnet man die Zahlen beider Unternehmen für die zwölf Monate bis zum 30. September 2021 zusammen, kommen auf Pro-forma-Basis Net Bookings von rund 6,1 Milliarden US-Dollar heraus. Take-Two bringt Konsolen- und PC-Marken wie Grand Theft Auto, NBA 2K und Red Dead Redemption mit, Zynga liefert die mobilen Hits FarmVille, Words With Friends und Zynga Poker.

Innerhalb der ersten zwei Jahre nach Vollzug erwarten beide Seiten jährliche Kosteneinsparungen von etwa 100 Millionen US-Dollar. Über einen laengeren Zeitraum sollen zusätzliche Net Bookings von mehr als 500 Millionen US-Dollar pro Jahr hinzukommen. Den Abschluss peilten die Firmen für das erste Quartal des Take-Two-Geschäftsjahres 2023 an, das am 30. Juni 2022 endet. Voraussetzung waren die Zustimmung beider Aktionärsgruppen und die nötigen behördlichen Freigaben. Was Take-Two finanziell sonst noch bewegt, zeigt der Blick auf die aktuellen Quartalszahlen rund um GTA 6.

Das sagen die Chefs der beiden Firmen

Strauss Zelnick, Chairman und CEO von Take-Two, sieht in dem Zusammenschluss die Verbindung der eigenen Konsolen- und PC-Marken mit einer marktführenden, breit aufgestellten Mobile-Publishing-Plattform. Frank Gibeau, CEO von Zynga, rechnet damit, dass die Mobile-Kompetenz seines Hauses zusammen mit dem Know-how von Take-Two die Reichweite der gemeinsamen Spiele vergrößert. Nach dem Vollzug sollen beide Marken weiterlaufen.

Die komplette Mitteilung samt aller Konditionen ist zu finden unter dem Link zur offiziellen Bekanntmachung der beteiligten Unternehmen.

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