Microsoft hat am 14. Juli 2020 die Xbox Velocity Architecture der Xbox Series X ausführlich erläutert. Jason Ronald beschreibt vier eng verbundene Komponenten: eine maßgeschneiderte NVMe-SSD, Hardware-Dekompression, die DirectStorage-API und Sampler Feedback Streaming.
SSD und Hardware-Dekompression
Die 1-TB-NVMe-SSD erreicht laut Microsoft einen rohen I/O-Durchsatz von 2,4 GB/s. Eine dedizierte Dekompressionseinheit verarbeitet LZ und BCPack parallel. Bei einem typischen Verhältnis von 2:1 steigt der effektive Durchsatz auf 4,8 GB/s.
DirectStorage und Sampler Feedback Streaming
DirectStorage reduziert den Verwaltungsaufwand bei Lesevorgängen und gibt Entwicklern mehrere priorisierbare I/O-Warteschlangen. Sampler Feedback Streaming lädt nur die Texturbereiche, die tatsächlich benötigt werden. Zusammen bilden die Komponenten eine Datenpipeline von der SSD bis zur GPU und schaffen die technische Grundlage für kürzere Ladezeiten und Quick Resume.