Sony Interactive Entertainment änderte am 26. September 2018 seine Plattformrichtlinien. In der Ankündigung im PlayStation.Blog startete eine offene Fortnite-Beta mit Cross-Play, Cross-Progression und Cross-Commerce. Unterstützt wurden PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch, Windows, Mac, Android und iOS.
Die Öffnung folgte auf eine monatelange Debatte über Fortnite-Konten, die nach der Nutzung auf PlayStation 4 nicht ohne Weiteres auf Nintendo Switch oder Xbox One verwendet werden konnten. Sony erklärte, die Entscheidung sei nach einer umfassenden technischen und organisatorischen Prüfung gefallen. Die Plattform sollte dabei eine konsistente Nutzererfahrung behalten.
Beta als kontrollierter Start
Sony bezeichnete die Freigabe bewusst als Beta. Das Unternehmen wollte technische Abläufe und das Verhalten der verbundenen Spielgemeinschaften beobachten, bevor weitere Titel oder Funktionen folgten. John Kodera, damals Deputy President von Sony Interactive Entertainment, verwies auf den gewachsenen Wunsch nach plattformübergreifenden Spielerlebnissen.
Neue Anforderungen für plattformübergreifende Spiele
Für Entwickler und Publisher verringerte die Änderung eine zentrale Plattformbarriere. Konten, Spielfortschritt und gekaufte Inhalte konnten in Fortnite über mehrere Systeme hinweg verbunden werden. Bereits ältere Xbox-Titel wie Killer Instinct hatten gezeigt, wie Cross-Play technisch umgesetzt werden kann. Sony stellte zunächst nur Fortnite frei, kündigte aber eine weitere Prüfung seiner Plattformpolitik an.
