Die International Game Developers Association Foundation (IGDA-F) hat Shannon Loftis zur neuen Chair ihres Board of Directors berufen. Loftis folgt auf Ed Fries, der nach zwei Jahren als Chair von der Director-Position zurücktritt, dem Board jedoch weiterhin angehört.
Wechsel an der Spitze des IGDA-F-Boards
Mit der Ernennung setzt die IGDA-F auf eine Führungspersönlichkeit mit langjähriger Industrieerfahrung. In Statements zur Personalie betonten sowohl Loftis als auch Fries die Ausrichtung der Stiftung auf Vielfalt, Chancengleichheit und Inklusion (DEI) sowie die internationale Relevanz der Mission.
Mandat und Programme der IGDA Foundation
Die IGDA-F ist organisatorisch mit der IGDA verbunden, agiert jedoch als eigenständige, gemeinnützige Organisation. Ihr Auftrag liegt in der Unterstützung von unterrepräsentierten und marginalisierten Spieleentwicklerinnen und -entwicklern über Programme wie Workshops, Mentoring/Coaching und Austauschformate (u. a. „Virtual Exchange“ bzw. GDC-bezogene Förderprogramme).
Die IGDA selbst ist demgegenüber eine Mitgliederorganisation und übernimmt neben Vernetzung und Professional Development auch Interessenvertretung.
IGDA-Engagement zu Datenschutzrisiken im Markenrecht
Unabhängig von der aktuellen Personalie verwies die IGDA im Vorjahr in den USA auf Risiken für die Privatsphäre von Entwicklerinnen und Entwicklern: Hintergrund war eine juristische Auseinandersetzung um Anforderungen der US-Patent- und Markenbehörde (USPTO), bei der u. a. die Offenlegung von (Wohn-)Adressen in Trademark-Verfahren als potenzielles Doxing- und Belästigungsrisiko kritisiert wurde.
