Games-Förderung: BMVI erleichtert vorzeitigen Projektstart

Das Bundesverkehrsministerium reagierte im März 2020 auf Verzögerungen bei der Computerspiele-Förderung. GamesWirtschaft berichtete am 25. März über ein BMVI-Rundschreiben an Antragsteller. Demnach konnten Studios einen vorzeitigen, förderunschädlichen Projektbeginn beantragen.

Der Start sollte auf eigenes Risiko erfolgen. Als Voraussetzung für eine Ausnahmegenehmigung nannte der Bericht unter anderem, dass Verzögerungen das Projekt gefährden oder erhebliche Nachteile verursachen. Die Möglichkeit eines Antrags ersetzte weder eine Genehmigung noch einen Förderbescheid.

Corona-Folgen sollten im Einzelfall geprüft werden

Bei längeren Entwicklungszeiten oder höheren Projektkosten infolge der Pandemie sollten sich Antragsteller an ihre zuständigen Ansprechpartner wenden. Über den Umgang damit sollte im Einzelfall entschieden werden.

Die Bundesmittel für die Games-Förderung waren bereits im Haushalt 2020 vorgesehen. Davon zu unterscheiden sind die Bewilligung und Auszahlung für ein einzelnes Studio. Der Beitrag dokumentiert das damalige Verfahren, keine heute geltenden Antragsbedingungen.

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