Sven-Christian Kindler fordert Verkehrsminister Andreas Scheuer auf, den Zugang zur Games-Förderung für kleine Studios zu verbessern. Gegenüber GamesWirtschaft verlangte der damalige haushaltspolitische Sprecher der Grünen eine unbürokratische Lösung beim Eigenanteil. Der Bericht erschien am 19. Februar 2020.
Auslöser war die Auslegung der Förderbedingungen durch das Bundesverkehrsministerium. Nach dem Bericht sollten projektbezogene Publisher-Zahlungen und Crowdfunding nicht als Eigenmittel anerkannt werden. Kindler kritisierte, dass dies gerade Start-ups ausschließen könne. Seine Aussagen sind eine politische Forderung, keine Änderung der Richtlinie.
Finanzierungsquellen entscheiden über den Zugang
Die Debatte betrifft nicht nur die Höhe staatlicher Zuschüsse, sondern die Finanzierung des verbleibenden Projektanteils. Bereits im Oktober 2019 hatte sich Kindler für die Fortsetzung der Games-Förderung mit 50 Millionen Euro eingesetzt.
Diese Meldung dokumentiert den Stand vom 19. Februar 2020. Sie beschreibt weder die heutigen Förderbedingungen noch eine bereits beschlossene Anerkennung der strittigen Finanzierungsquellen.

