Playful Studios baut Stellen ab und ändert Produktionsmodell

Playful Studios hat am 22. Januar 2020 eine erhebliche Reduzierung seiner fest angestellten Belegschaft angekündigt. In ihrer archivierten Erklärung begründeten Paul Bettner und Katy Drake Bettner den Schritt mit einem veränderten Produktionsmodell. Die Maßnahme sollte unmittelbar wirksam werden.

Das Studio wollte auf verteilte Spieleentwicklung und dynamische, projektbezogene Teams umstellen. Diese Arbeitsweise sollte sowohl laufende als auch künftige Projekte betreffen. Die Gründer verwiesen auf Veränderungen im weltweiten Spielemarkt und auf Risiken, die sie beim bisherigen Ausbau des Unternehmens eingegangen seien.

Keine Zahl der betroffenen Beschäftigten genannt

Die Erklärung bezifferte weder die gestrichenen Stellen noch die verbleibende Belegschaft. Die Gründer kündigten Unterstützung für die Betroffenen an. Aus öffentlich sichtbaren Beschäftigtenprofilen lässt sich die Zahl der Entlassungen nicht zuverlässig ableiten.

Noch im September 2019 hatte Playful eine Series-A-Finanzierung über 23 Millionen US-Dollar bekannt gegeben. Diese frühere Kapitalaufnahme ist ein anderer Vorgang als der nun angekündigte Personalabbau. Das Titelbild zeigt das damalige offizielle Unternehmensmotiv mit Spielfiguren.

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