Münchens Wirtschaftsreferat hat eine gemeinsame Bewerbung mit Bayern für die League of Legends European Championship 2021 vorgeschlagen. Die Ausschussvorlage vom 10. Dezember 2019 nennt die Olympiahalle als geplanten Austragungsort, keine bestätigte Vergabe.
München sollte 160.000 Euro Hallenmiete übernehmen; Bayern hatte laut Vorlage 250.000 Euro zugesagt. Riot Games verlangte mindestens 400.000 Euro Unterstützung, zur Hälfte als Antrittsgebühr und Sachleistungen.
Prognose statt gesicherter Einnahmen
Die Vorlage erwartete rund 2,4 Millionen Euro fiskalischen Effekt und verwies dafür auf eine Untersuchung zum Rotterdamer LEC-Finale 2019. Das war eine Prognose, kein garantierter Ertrag.
Die Bewerbungsfrist endete am 31. Dezember 2019 und ist abgelaufen.
Korrektur: Die frühere Angabe von 2,4 Milliarden Euro war falsch. Ein später ergänztes Update zur Mietentscheidung wird als gesonderte Folgemeldung geführt.

