JetBrains 2019.3: Unity-Tests und Werkzeuge für C# und C++

JetBrains hat am 11. Dezember 2019 Rider 2019.3 und ReSharper Ultimate 2019.3 veröffentlicht. Beide erweitern die C#-8-Unterstützung, unter anderem um notnull-Bedingungen und erste Unterstützung für Standardimplementierungen in Interfaces.

Unity-Tests und .NET-Core-Profiling

Rider ergänzt Testabdeckung und kontinuierliche Tests für Unity-Projekte. Die Unity-Anbindung von Rider hatte bereits Performance-Inspektionen und Verweise aus Szenen und Prefabs erfasst. Neu sind außerdem Debugging für Docker Compose und Unterstützung für das AWS Toolkit.

Das Profiling von .NET-Core-Anwendungen funktioniert nun unter Windows, Linux und macOS. Für vollständige Unterstützung nennt JetBrains .NET Core 3.1. Bei älteren Zielversionen können profilierte Anwendungen laut Hersteller hängen bleiben oder abstürzen. Diese Freigabe ist nicht mit plattformübergreifendem Profiling jedes Unity-Players gleichzusetzen.

.resx-Ressourcen und C++ für Unreal-Projekte

Der Localization Manager in ReSharper bündelt .resx-Ressourcen in einer Tabelle. Fehlende Übersetzungen werden farblich markiert; Werte lassen sich als CSV austauschen. Die Funktion ist auf diese Ressourcendateien bezogen, nicht auf sämtliche Lokalisierungssysteme einer Engine.

ReSharper C++ 2019.3 ergänzt C++20-Concepts für Verwendungsanalyse, Umbenennen und Inspektionen. Für Unreal-Engine-4-Projekte kommen weitere Codevorlagen und Unterstützung für Smart Pointer der Engine hinzu.

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