Das Bundesverkehrsministerium plant für 2020 weiterhin ohne neue Mittel für die Games-Förderung. Tagesspiegel Background berichtet über ein Schreiben des Ministeriums an Sven-Christian Kindler. Autor Fabian Löhe veröffentlichte den Bericht am 25. Oktober 2019.
Dem Bericht zufolge bezeichnet das Ministerium die Förderung von 2019 als einmalig veranschlagt. Nicht abgeflossene Haushaltsmittel könnten 2020 als Ausgaberest gezahlt werden. Das wäre die Übertragung vorhandener Mittel, kein neuer jährlicher Förderansatz.
Haushaltsplanung ist noch kein endgültiger Beschluss
Der game-Verband hatte im September eine Fortsetzung und langfristige Absicherung gefordert. Für 2019 waren 50 Millionen Euro vorgesehen. Fehlende Mittel konnten nach seiner Darstellung noch im parlamentarischen Verfahren ergänzt werden.
Schon im Juni hatte der Regierungsentwurf keine Games-Fördermittel für 2020 enthalten. Das nun bekanntgewordene Schreiben beschreibt die Ministeriumsplanung während der Haushaltsberatungen. Es belegt weder einen endgültigen Beschluss des Bundestags noch das Auslaufen jeder bereits bewilligten Förderung.

