Epic Games hat am 25. Oktober 2019 eine Zivilklage gegen einen UX-Tester wegen mutmaßlicher Fortnite-Leaks eingereicht. Nicole Carpenter berichtet für Polygon anhand der Klageschrift aus einem Bundesgericht in North Carolina. Nach Epics Darstellung hatte der Tester vertrauliche Informationen zu Kapitel 2 erhalten und vorab veröffentlicht.
Epic wirft ihm vor, eine Verschwiegenheitsvereinbarung verletzt und Angaben zur neuen Karte sowie zur Schwimmfunktion verbreitet zu haben. In der Klageschrift beantragt das Unternehmen Unterlassung und Schadensersatz. Die Darstellung gibt Epics Vorwürfe wieder, keinen gerichtlich festgestellten Verstoß oder zugesprochenen Betrag.
Ein Sprecher erklärte Polygon, Epic kommentiere laufende Verfahren nicht. Eine Antwort des beklagten Testers erhielt das Magazin nach eigener Angabe nicht. Bereits 2018 hatte Epic wegen behaupteter Cheat-Nutzung und Cheat-Vermarktung geklagt. Das war ein anderes Verfahren. Hier geht es um den Umgang mit vertraulichen Informationen bei Spieletests.

