Rocket League: Psyonix schafft zufallsbasierte Beutekisten ab

Psyonix will die kostenpflichtigen, zufallsbasierten Crates in Rocket League noch 2019 abschaffen. Im offiziellen Entwicklerblog kündigte Psyonix an, die Beutekisten durch ein System mit sichtbaren Inhalten zu ersetzen. Spieler sollen damit vor dem Kauf erkennen können, welchen Gegenstand sie erhalten.

Direkte Anzeige der gekauften Inhalte

Die Änderung sollte laut Psyonix noch im Laufe des Jahres ausgerollt werden. Ein konkreter Termin und Details zur technischen Umsetzung standen zunächst nicht fest. Als Vorbild nannte das Studio eine frühere Änderung im Fortnite-Modus Rette die Welt, bei dem Inhalte vor dem Kauf angezeigt werden.

Unverändert weiterlaufen sollten der Premium Rocket Pass, DLC-Fahrzeuge und Gegenstände aus dem Esports Shop. Die Ankündigung bezog sich damit auf die zufallsbasierten Crates und nicht auf alle kostenpflichtigen Inhalte von Rocket League. Weitere Informationen zu Zeitplan und Rollout wollte Psyonix später veröffentlichen.

Reaktion auf Kritik an Beutekisten

Psyonix hatte zuvor bereits die Wahrscheinlichkeiten von Gegenständen veröffentlicht und Crates in Belgien sowie den Niederlanden aufgrund dortiger Vorgaben entfernt. Die Abschaffung der zufallsbasierten Käufe sollte die Transparenz für Spieler weltweit erhöhen. Ein früherer Beitrag zu Rocket League behandelt weitere Änderungen am Spielsystem.

Seit der Übernahme von Psyonix durch Epic Games blieb Rocket League als eigenständiges Spiel bestehen. Die Umstellung der Crates war eine Entscheidung des Entwicklerstudios und wurde im offiziellen Blog zunächst ohne nähere Angaben zu den Nachfolgesystemen angekündigt.

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