Paradox: Wester verteidigt DLC als Finanzierung weiterer Updates

Fredrik Wester hat am 4. Juli 2019 Paradox’ Modell bezahlter Erweiterungen verteidigt. Der damalige Executive Chairman erklärte in einem Twitter-Thread, dass zusätzliche Inhalte nach dem Verkauf des Hauptspiels die weitere Entwicklung finanzieren sollen.

Nach Westers Darstellung veröffentlicht Paradox mit jedem DLC auch ein größeres kostenloses Update. Davon sollen ebenso Spieler profitieren, die die Erweiterung nicht kaufen. Ohne die Einnahmen aus bezahlten Inhalten ließen sich diese Updates laut ihm nicht finanzieren.

As promised, today I will write about the Paradox DLC policy, and why I think it's a fair and balanced way to release content.

— Fredrik Wester (@TheWesterFront) July 4, 2019

Hohe Gesamtpreise können neue Spieler abschrecken

Wester räumte ein, dass eine lange DLC-Liste mit Gesamtkosten von mehreren hundert Dollar neue Spieler verunsichern könne. Er verwies auf regelmäßige Rabatte, bezeichnete das Modell aber ausdrücklich nicht als fehlerfrei. Die Einnahmen erlaubten aus seiner Sicht auch Experimente mit zusätzlichen Inhalten.

Für Multiplayer-Partien beschrieb Wester eine gemeinsame Nutzung der DLCs des Spielers mit den meisten installierten Erweiterungen. Das solle die Spielerschaft zusammenhalten. Persönlich bevorzuge er rein grafische Ergänzungen wie Skins oder Flaggen, weil sie keine Spielfunktionen sperrten und keinen spielerischen Vorteil böten.

Zuvor hatte Paradox auf der Gamelab 2019 den verbreiteten 30-Prozent-Anteil digitaler Stores kritisiert. In beiden Debatten geht es um die Verteilung von Einnahmen aus Spielen, diesmal um die Finanzierung laufender Entwicklung.

Kurswidget: Die Börsendaten sind aktuell und bilden nicht den Stand vom Juli 2019 ab.

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