Richard Garfield hielt Artifact im Juli 2019 für grundsätzlich rettbar. Im Originalbericht von Mike Stubbs für Eurogamer vom 3. Juli erklärte der Designer, die Spielidee sei eigenständig. Eine Zusage für eine Rettungsaktion gab er nicht.
Garfield wollte neue Spiele entwerfen oder bestehende erweitern, nicht an Schadensbegrenzung und Publikumssuche arbeiten. Seine und Skaff Elias’ Verträge waren bereits ausgelaufen. Für passende Designaufgaben schlossen beide eine weitere Mitarbeit jedoch nicht aus.
Preise und wahrgenommener Gegenwert
Elias beschrieb eine Lücke zwischen verlangtem Preis und wahrgenommenem Nutzen. Aus Kundensicht hätte entweder der Preis sinken oder der Gegenwert steigen müssen. Er sah Vorteile eines Free-to-play-Starts, warnte aber, eine Umstellung sei nicht bloß das Entfernen des Kaufpreises.
Bereits im Juni hatte Twitch wegen regelwidriger Übertragungen in der Artifact-Kategorie Klage gegen unbekannte Nutzer eingereicht. Das Verfahren richtete sich nicht gegen Valve.

