Notebooksbilliger hat Kunden über einen Cyberangriff und abgeflossene Daten informiert. Das berichtet Günter Born am 15. Oktober in einer Auswertung von Kundenbenachrichtigungen. Die Nachrichten wurden demnach am Vorabend gegen 21:30 Uhr versandt. Der Redaktion liegt keine eigene Kundenbenachrichtigung vor.
Nach dem von Born wiedergegebenen Untersuchungsstand sind E-Mail-Adressen betroffen. Hinzukommen können Namen, Anschriften und IBANs, wenn diese für Zahlungen verwendet wurden. Passwörter seien nach bisherigem Kenntnisstand nicht abgeflossen. Kreditkartendaten speichere das Unternehmen nach eigener Darstellung nicht.
Zahl der Betroffenen und Angriffszeitpunkt offen
Wie viele Kunden betroffen sind und wann der unbefugte Zugriff stattfand, geht aus dem Bericht nicht hervor. Die Kundenbenachrichtigung ist daher nicht mit dem Zeitpunkt des Angriffs gleichzusetzen. Das Unternehmen habe die Datenschutzaufsicht informiert und Strafanzeige erstattet; die Untersuchung dauere an.
Die Mitteilung warnt vor gefälschten Nachrichten und Anrufen sowie unberechtigten Lastschriften. Bei verdächtigen Kontaktversuchen sollten Links und Anhänge ungeöffnet bleiben. Passwörter, PINs oder TANs würden weder per E-Mail noch telefonisch oder per SMS abgefragt.
Auch der bereits gemeldete Datenabfluss beim Steam-Logistikpartner CEVA betraf Informationen aus Hardware-Bestellungen. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen ist nicht belegt.

