Die Python Software Foundation hat am 9. Oktober Python 3.15.0 als stabile Version veröffentlicht. Zu den Neuerungen gehören explizite Lazy Imports, UTF-8 als Standardkodierung und ein neues Paket für Profiling-Werkzeuge.
Mit lazy import kann ein Modul erst bei der ersten tatsächlichen Nutzung geladen werden. Das kann den Start umfangreicher Kommandozeilenwerkzeuge entlasten. Es verschiebt aber auch einen möglichen Importfehler auf den späteren Zugriff. Eine garantierte Beschleunigung beliebiger Build-Skripte folgt daraus nicht.
Python 3.15 verändert implizite Textkodierung
Dateizugriffe ohne ausdrücklich angegebenes Encoding verwenden nun UTF-8, unabhängig von der Systemumgebung. Die offiziellen Versionshinweise empfehlen explizite Encoding-Angaben für versionsübergreifende Kompatibilität. Für Asset-Importer und Lokalisierungsdateien ist das ein konkreter Prüfpunkt.
Hinzu kommt profiling.sampling für statistische Laufzeituntersuchungen. Python ist auch Teil der vorbereiteten Entwicklerumgebung Project Zenith. Ein neuer Interpreter ersetzt dort wie in Studio-Pipelines keine Prüfung der verwendeten Pakete und Skripte. Eigene Leistungsbenchmarks liegen zu dieser Meldung nicht vor.

