Chucklefish hat auf Vorwürfe reagiert, freiwillige Mitwirkende bei der Entwicklung von Starbound ausgenutzt zu haben. Die von PC Gamer am 31. August 2019 veröffentlichte Stellungnahme verteidigt die damaligen Vereinbarungen. Autor Andy Chalk dokumentiert auch Gegenpositionen früherer Beteiligter.
Nach Darstellung von Chucklefish waren Community-Mitwirkende weder zu Inhalten noch zu Fristen oder einer bestimmten Stundenzahl verpflichtet. Alle seien entsprechend ihrer Vereinbarung vergütet oder in den Credits genannt worden. Das Studio erklärte sich zu direkten Gesprächen bereit.
Mitwirkende widersprechen der Darstellung
Damon Reece schilderte dagegen Hunderte unbezahlte Arbeitsstunden und Druck durch zumindest indirekt gesetzte Fristen. Reece war nach eigener Angabe zu Beginn 16 Jahre alt und verwies auf die Aussicht auf spätere Beschäftigung.
Rho Watson war laut PC Gamer selbst bezahlte Vertragskraft, berichtete aber über mindestens ein Dutzend andere Beteiligte ohne Vergütung. Die Vorwürfe und die Stellungnahme dokumentieren einen Streit um die damaligen Arbeitsbedingungen. Sie ersetzen keine unabhängige Prüfung der Verträge oder eine gerichtliche Feststellung.

