Dell hat die XPS 16 Creator Edition mit NVIDIA RTX Spark und bis zu 128 GB gemeinsam genutztem Speicher angekündigt. Das Windows-Notebook soll ab dem 17. Oktober erhältlich sein. Den Preis will Dell erst zum Marktstart nennen.
Die Plattform verbindet eine Arm-basierte Grace-CPU mit Blackwell-RTX-Grafik. CPU und GPU greifen auf denselben Speicherpool zu. Das kann für große 3D-Szenen und lokale KI-Modelle wichtig sein, ersetzt aber keinen Vergleich von Rendering-Zeiten oder Spieleleistung.
Native Anwendungen und Emulation unterscheiden
Dell nennt Blender, DaVinci Resolve, Photoshop und Premiere als native Anwendungen. Weitere x86-Software soll über die Prism-Emulation laufen. Entwickler müssen trotzdem ihre konkreten Plug-ins, Treiber und Projektabhängigkeiten prüfen: Die Unterstützung einer Anwendung ist keine pauschale Kompatibilitätszusage für jedes bestehende Toolset. Die CUDA-Unterstützung für Windows on Arm ist ein eigener Teil dieser Plattformumstellung.
Zur Notebook-Ausstattung gehören ein 3,2K-Tandem-OLED-Display mit variabler Bildwiederholrate von 20 bis 120 Hz sowie USB4 und HDMI. Für die visuelle Produktion zählen neben diesen Herstellerdaten auch die tatsächlich benötigten externen Displays und die Farbverwaltung im Arbeitsablauf.
Desktop und Workstation folgen getrennt
Ein kompakter Dell Creator Edition Desktop soll ebenfalls RTX Spark und bis zu 128 GB gemeinsamen Speicher erhalten. Zusätzlich benennt Dell seine bisherigen Pro-Max-Systeme mit GB10 und GB300 in Pro Precision um. Für das GB300-System ist künftig eine Windows-Version vorgesehen. Desktop und Windows-Workstation sind laut Mitteilung erst „in Kürze“ verfügbar; der 17. Oktober ist nur als Starttermin des XPS-Notebooks bestätigt.

