Bungie diskutierte im Juni 2019 einen späteren Fix für die übermächtige Destiny-2-Waffe Lord of Wolves. Creative Director Luke Smith erklärte im GuardianCon-Livestream die Abwägung zwischen einem früheren Eingriff und der Work-Life-Balance des Teams. Als möglichen Zeitraum nannte er Juli.
Ein anderer Patch war bereits vorbereitet. Die Waffenänderung noch einzubauen hätte nach Smiths Darstellung sehr lange Arbeitszeiten erfordert. Schon für den Contest-Modifikator eines Raids hatte das Team kurzfristig einen Release-Kandidaten geändert. Eine solche Belastung unmittelbar zu wiederholen wollte das Studio vermeiden.
Waffenbalance ohne kurzfristigen Eingriff
Im offiziellen Beitrag vom 21. Juni 2019 kündigte Bungie die Anpassung für später im Sommer an. Eine vollständige Deaktivierung von Lord of Wolves lehnte das Studio zunächst ab: Die Dominanz vor allem auf PC rechtfertige diesen Eingriff nicht. Bei einer Verschärfung wollte Bungie erneut darüber entscheiden.
Smith beschrieb eine laufende Kosten-Nutzen-Abwägung, keinen abschließend festgelegten Veröffentlichungstermin. Die Aussage betrifft diese konkrete Patchplanung; sie belegt nicht, dass bei Bungie generell keine Überstunden anfielen.
Auch Playground Games wollte unerledigte Updates lieber verschieben als durch Crunch erzwingen. Dort bezog sich die im Juni 2019 beschriebene Planungsregel auf das Live-Service-Team von Forza Horizon 4.

