Raspberry Pi hat am 24. Juni 2019 den Raspberry Pi 4 Model B mit vier Cortex-A72-Kernen und 1,5 GHz vorgestellt. Der BCM2711 nutzt LPDDR4-RAM. Die Varianten mit 1, 2 und 4 GB kosteten damals 35, 45 und 55 US-Dollar, ohne Steuern und Versand.
Die offizielle Videovorstellung zeigt das Board. Zwei Micro-HDMI-Ausgänge ermöglichen zwei 4K-Displays mit 30 Hz oder einen 4K-Ausgang mit 60 Hz. Hinzu kommen je zwei USB-3.0- und USB-2.0-Ports, WLAN nach 802.11ac und Bluetooth 5.0.
Gigabit-Ethernet ohne bisherigen USB-Engpass
Anders als beim Raspberry Pi 3B+ mit Ethernet über USB 2.0 ist der Netzwerkcontroller separat angebunden. Das verbessert die Voraussetzungen für Netzwerkdienste und Testknoten. Ein eigener USB-Controller teilt insgesamt 4 Gbit/s Bandbreite zwischen den vier Ports.
Die Raspbian-Versionsnotizen vom 20. Juni 2019 nennen Debian Buster, Pi-4-Unterstützung und den FKMS-Grafiktreiber. Das Betriebssystem hieß damals Raspbian, noch nicht Raspberry Pi OS. Die Stromversorgung des neuen Boards erfolgt über USB-C.

