GOG hat am 26. Februar 2019 das Ende des Fair Price Package zum 31. März angekündigt. Das Programm gleicht höhere regionale Spielpreise gegenüber Nordamerika durch GOG-Wallet-Guthaben aus. Es handelt sich nicht um eine Barauszahlung.
Gutschriften aus dem Umsatzanteil des Händlers
Für betroffene Käufe nennt GOG durchschnittlich zwölf Prozent des Spielpreises, in Einzelfällen bis zu 37 Prozent. Die Gutschriften würden aus dem eigenen Umsatzanteil finanziert. Höhere Ausschüttungen an Entwickler verringerten diesen Anteil; der bisherige Ausgleich sei dadurch nicht mehr tragfähig.
Eine neue einheitliche Umsatzaufteilung beziffert GOG nicht. Aus der Begründung folgt deshalb keine bestimmte zusätzliche Vergütung pro Studio. Auch eine pauschale Preisänderung sämtlicher Spiele ist damit nicht belegt: Die konkrete Maßnahme betrifft den Guthabenausgleich.
Vorhandenes Guthaben bleibt befristet nutzbar
Bis zum 31. März 2019 soll das Programm weiterlaufen. Für das daraus angesammelte Guthaben nennt GOG weiterhin eine zwölfmonatige Gültigkeit, gerechnet ab der letzten Gutschrift.
Bereits 2015 hatte GOG eine deutschsprachige Plattform und lokalen Kundendienst gestartet. Die nun angekündigte Änderung betrifft dagegen die Kosten regionaler Preisunterschiede im internationalen Verkauf.
Archivhinweis: Beschrieben wird die Ankündigung vom Februar 2019. Das damalige Programm und der genannte Nutzungszeitraum sind abgelaufen; der Beitrag ist kein Hinweis auf einen heutigen Guthabenanspruch.

