Square Enix plant internationale Expansion und Neustart in Indien

Square Enix will 2019 seine ruhende Tochtergesellschaft in Indien wieder aktivieren. Präsident Yosuke Matsuda kündigt den Neustart im offiziellen Neujahrsbrief vom 1. Januar an. Mitarbeitende des japanischen Teams sollen die Arbeit vor Ort unterstützen.

Telekommunikation und Zahlungsverkehr als Voraussetzungen

Matsuda begründet das Vorhaben mit dem Ausbau der Telekommunikations- und Zahlungsinfrastruktur sowie Indiens Bevölkerungsgröße und Wirtschaftskraft. Der Brief nennt jedoch weder ein Investitionsvolumen noch einen konkreten Starttermin oder ein Spieleportfolio für den Markt. Er beschreibt eine Absicht, keinen bereits abgeschlossenen Neustart.

Auch Partnerschaften mit chinesischen Publishern und Entwicklern gehören zur internationalen Strategie. Matsuda verweist auf unvorhersehbare Entwicklungen bei der chinesischen Spieleregulierung. Er beobachtet, dass Unternehmen aus China verstärkt Übernahmen und Geschäftsallianzen außerhalb ihres Heimatmarkts verfolgen. Eine konkrete Übernahme durch Square Enix kündigt das Schreiben nicht an.

Streaming und Abonnements verändern den Vertrieb

Für das globale Geschäft erwartet Matsuda zusätzliche Vertriebswege durch Cloud-Gaming und neue Plattformbetreiber. Streaming könne den Wechsel vom Verkauf physischer Spiele zur digitalen Nutzung beschleunigen und Abonnementmodelle ermöglichen. Diese Aussagen sind die damalige Einschätzung des Unternehmens, keine Prognose unserer Redaktion.

Archivhinweis: Der Beitrag dokumentiert die Unternehmenspläne vom Januar 2019. Aus der Ankündigung allein lässt sich nicht ableiten, welche Vorhaben anschließend umgesetzt wurden.

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