Der Test des ODROID-GO zeigt den Handheld nicht nur als Retro-Konsole. Golem hat den Bausatz am 12. Dezember 2018 ausprobiert und neben dem Spielen auch eigene Programme geschrieben. Der Ansatz ergänzt das zuvor vorgestellte ODROID-GO Game Kit um eine praktische Entwicklungs- und Nutzungsperspektive.
Die offizielle Projektdokumentation von Hardkernel beschreibt einen ESP32-WROVER mit 16 MByte Flash und 4 MByte PSRAM. Zum Gerät gehören ein 2,4 Zoll großes TFT-Display mit 320 mal 240 Pixeln, ein Akku, Lautsprecher, Tasten, eine Micro-SD-Schnittstelle sowie WLAN und Bluetooth.
Bausatz für Retro-Spiele und eigene Programme
Der ODROID-GO wird als Bausatz mit mehreren Bauteilen geliefert. Das Konzept soll nachvollziehbar machen, wie die Hardware und Software eines kleinen Spielecomputers zusammenspielen. Die Dokumentation verweist außerdem auf die Arduino-Entwicklung und auf Erweiterungen über einen zehnpoligen Anschluss mit I2C, GPIO und Interrupt-Leitungen.
Für Entwickler und technisch versierte Gamer liegt der Wert damit zwischen fertigem Handheld und offenem Mikrocontroller-Board. Eingabe, Grafik, Audio und Speicher sind in einem überschaubaren Gerät verbunden. Eigene kleine Anwendungen können auf der Plattform erprobt werden, während die vorhandenen Emulator- und Launcher-Projekte den Spielebezug erhalten.

