HTC VIVE hat am 16. November 2018 in einem offiziellen Update zur VIVE Wireless Adapter mehrere Berichte über Inkompatibilitäten mit AMD-Ryzen-Systemen bestätigt. Nach den damaligen Daten des Herstellers waren bestimmte Ryzen-Mainboards betroffen. HTC untersuchte die Ursache gemeinsam mit mehreren Komponentenherstellern.
Der VIVE Pro und das reguläre VIVE wurden über den Wireless Adapter ohne Kabel zum PC betrieben. Die technische Störung betraf damit ein Zubehör, das für PC-VR-Spiele, Tests und Entwicklungsumgebungen eingesetzt wurde. HTC wollte die eigenen Spezifikationen um den Hinweis auf die betroffenen Ryzen-Plattformen ergänzen.
Rückgaben außerhalb der üblichen Frist
Ab dem 19. November 2018 wollte der VIVE-Kundendienst Ryzen-bezogene Rückgaben von Käufern bei teilnehmenden Händlern und über vive.com auch außerhalb der üblichen Fristen akzeptieren. Für die Prüfung verlangte HTC einen Kaufbeleg und einen Nachweis über die eingesetzte AMD-Hardware.
Eine allgemeine Lösung nannte HTC in dem Update noch nicht. Der Hersteller verwies stattdessen auf die laufende Untersuchung und kündigte weitere Informationen an, sobald die Ursache der Inkompatibilität eingegrenzt war.

