Ubisoft Québec hat nach Darstellung von Studioleiter Patrick Klaus bei Assassin’s Creed Odyssey massive Crunch-Phasen vermieden. Im am 25. Oktober 2018 veröffentlichten Gamasutra-Interview von Kris Graft beschreibt die Leitung ihre Arbeitsplanung.
Klaus nennt Änderungen nach Assassin’s Creed Syndicate und warnt vor dem Verlust erfahrener Beschäftigter durch Überlastung. Senior Producer Marc-Alexis Côté schildert, dass Teams ihren Aufwand selbst abschätzen und nach zusätzlichen Arbeitsphasen Erholung erhalten sollten.
Zweiwöchige Prüfung der Spielinhalte
Creative Director Jon Dumont zufolge überprüfte das Team Inhalte alle zwei Wochen. Größere Projektprüfungen fanden alle sechs bis acht Wochen statt. Dabei wurde entschieden, welche Ansätze weiterverfolgt oder aufgegeben werden.
Das sind Aussagen der Leitung, kein unabhängiger Nachweis der Arbeitszeiten. Gamasutra vermerkt, dass Ubisoft Québec konkrete Kennzahlen zu längeren Arbeitsphasen und eine Stellungnahme zur gewerkschaftlichen Organisierung verweigerte. Der Beitrag dokumentiert die Positionen von 2018.

