DICE plant Battlefield V zum Start mit einer Server-Tickrate von 30 Hz auf Xbox One und PlayStation 4 sowie 60 Hz auf dem PC. Die Angabe steht in den offiziellen Launch Notes und beschreibt, wie oft der Server pro Sekunde den Spielzustand verarbeitet und verteilt.
Die Tickrate ist nicht mit der Bildrate auf dem Bildschirm gleichzusetzen. Sie beeinflusst, wie häufig Positions- und Aktionsdaten zwischen Spielclient und Server abgeglichen werden. Die offizielle PC-Übersicht von EA nennt zusätzlich freies Rendering mit geeigneter Hardware und ordnet die Netzwerktechnik in den Mehrplattformbetrieb des Shooters ein.
Unterschiede zwischen Konsole und PC
Für Konsolenspieler blieb die Rate zum Start auf 30 Hz begrenzt. Auf dem PC waren 60 Hz vorgesehen. Damit erhielten die beiden Plattformgruppen unterschiedliche Serverintervalle, obwohl Battlefield V dieselben großen Mehrspielerschlachten unterstützte. Die Angabe ist für die technische Bewertung von Online-Shootern relevant, weil sie neben Bildrate, Eingabeverzögerung und Bandbreite auch die Verarbeitung auf dem Server betrifft.
Die geplante Netzwerkauslegung ergänzt den früheren Vergleich der Battlefield-V-Beta auf Xbox One X und PS4 Pro. Dort standen Auflösung, Bildrate und Grafikqualität der Konsolen im Mittelpunkt. Die Tickrate beschreibt dagegen eine serverseitige Eigenschaft, die unabhängig von der sichtbaren Renderauflösung bewertet werden muss.
DICE kündigt adaptive Werte an
DICE wollte die Werte nach dem Start weiterentwickeln und langfristig adaptiv anpassen. Als mögliche Parameter nannten die Launch Notes unter anderem die Zahl der Spieler auf einem Server und größere Schlachtfelder. Eine konkrete spätere Zielrate für die Konsolen wurde in dem Dokument nicht genannt.

